ZIELE UND MASSNAHMEN IM PROJEKT
Ziel: Aufbau eines bilateralen Netzwerkes von Sozialpartner/innen, Interessensvertretungen und Arbeitsmarktverwaltungen als Projektbasis für strategische Entscheidungen, Fachinput, Praxisbezug
  • Intensivierung von direkten grenzüberschreitenden und interessensübergreifenden Kontakten, Kooperation, Know-how Transfer
  • Kooperation statt Konkurrenz: Schärfen des Bewusstseins für einen gemeinsamen Arbeitsmarkt, sowie für gemeinsame Probleme und Herausforderungen
  • Einbeziehung bilateraler Fachexpert/innen und Multiplikator/innen zur Integration weiterer Ansätze und fachlicher Netzwerkserweiterung


Qualifikationsvergleich „Jobtour“
Ziel: Aufbau einer mehrsprachigen, kostenlosen Internet-Plattform zur Vereinfachung der grenzüberschreitenden Gegenüberstellung von Berufsbildern und Qualifikationen. 

  • Erweiterung der Internetplattform auf einen Vier-Länder Vergleich (mit Tschechien und Slowakei) durch Kooperation mit den Projekten „Überregionale Beschäftigungsinitiative Wien-Bratislava“ und „Österreichisch-Tschechische ExpertInnenakademie“
  • Neben Berufs- und Qualifikationsvergleich Informationen zu: Arbeits- und Sozialrecht, Niederlassung, Anerkennung von Qualifikationen, Leben im Nachbarland, bilateralen Berufsbildungsabkommen, Ausbildungssystemen, kollektivvertraglichen Einstufungen, hilfreichen Links, nützlichen Publikationen, wichtigen Adressen/Beratungsstellen

150 am grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt wichtige Berufe und dahinterstehende Qualifikationen sind auf www.jobtour.eu online abrufbar.


Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung
Ziel: Optimierung der grenzüberschreitenden Arbeitsvermittlung und Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Arbeitsmarktverwaltungen und Sozialpartner/innen

  • Entwicklung eines gemeinsamen Tools zur qualitativen Vermittlung von Informationen über offene Stellen, Arbeitsuchende und Informationen für Arbeitsuchenden
  • Know-how Transfer über Initiativen zwischen anderen Ländern Europas
  • Darstellung, Vergleich und Evaluierung nationaler Tools und regionaler Praktiken der direkten grenzüberschreitenden Vermittlung und Arbeitskräfterekrutierung

Strategie Fachkräftemangel
Ziel: Entwicklung einer regionalen Strategie/Positionspapiers zur gemeinsamen (grenzüberschreitenden) Bekämpfung des Fachkräftemangels
  • Sammlung unterschiedlicher EU-weiter, nationaler, regionaler, interessensspezifischer Analysen, Vorschläge und Best Practise Beispiele zum Thema Fachkräftemangel
  • Diskussion dieser Konzepte aus regionaler Sicht, Einbringung von Wissen/Erfahrung/Strategien aus den Regionen
Ziel: Qualitative Informationen zum österreichisch-ungarischen Arbeitsmarkt aus regionaler und zielgruppenspezifischer Sicht
  • Themen der Analysen/Studien werden von den Projektpartnern festgelegt (zu welchen Themen besteht Informationsbedarf, über welche Zielgruppen benötigt man mehr Wissen bzw. bestimmte Informationen). Die Befragungen werden in NÖ, Burgenland und Westungarn durchgeführt
  • "Detailanalysen": Befragung von bestimmten Zielgruppen (bisher: Jugendliche, Arbeitskräfteüberlasser, überlassene Arbeitskräfte)
  • "5 Schlagzeilen der Region": Befragung von ArbeitsmarktexpertInnen (Arbeitsmarktverwaltungen, Arbeitnehmervertretungen, Dienstgebervertretungen)
  • Gegenüberstellung und Analyse der unterschiedlichen regionalspezifischen Auswirkungen dieser Veränderungen aus Sicht der unterschiedlichen Interessensvertretungen
Ziel: Information der Öffentlichkeit über das Projekt, direkte Einbeziehung der Zielgruppen
  • Publikation der im Projekt erstellten Berichte, Befragungen, Analysen, Konferenzberichte, des Positionspapiers, Öffentlichkeitsarbeit
  • 4 bilaterale Fachkonferenzen in Form von zielgruppenspezifischen Informations- und/oder Diskussionsveranstaltung zum gemeinsamen Arbeits- und Wirtschaftsraum zu regionsspezifisch wichtigen/aktuellen Themen

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